Fabeln – zuhören und sich inspirieren lassen. Aus Styropor, Draht, Schnur und Farben entstehen die unterschiedlichsten Fabelwesen, ein Abbild unserer Phantasie wird lebendig.
Welches Getier lebt in uns und um uns herum?
Aus Draht, Gips, Leim und Papier entstehen imaginäre und realistische Krabbeltiere. Bei Form und Farbe sind unserer Phanstasie keine Grenzen gesetzt.
Papier, ein uraltes Material. Wir werden uns das Material erschließen, indem wir unsere Pulpe nach alter handwerklicher Technik für die Paphierherstellung selbst anrühren, schöpfen und abgautschen. Freiraum und Phantasie sind gefragt, um mit Gräsern, Hölzern, Stoff und vielen anderen Materialien zu experimentieren.
Zirkularität beschreibt das zentrale Prinzip kybernetischen Denkens oder kybernetischer Prozesse. Darin wird ein Verhalten einer systemischen Einheit beschrieben, indem die Wirkung des eigenen Verhaltens (Outputs) rückgekoppelt wird, um das zukünftige Verhalten des Systems direkt und unmittelbar beeinflussen zu können. Zirkularität bildet die Grundlage für
selbstorganisierende Systeme.
Wir werden menschliche Aktivitäten aus dieser Erfahrungsperspektive studieren um besser in der Lage zu sein deren Reaktionen genau zu beobachten, die Logik ihrer Reaktionen aus ihrem Lernprozess zu verstehen und für Alltagsaktivitäten zu nutzen. Kunst wird in diesen Tagen Bewegung sichtbar machen.
Wer Blechblasmusik nur aus Bierzelten kannte, war nach dem Konzert des Blechblas-Quintetts von Brass-á-Noble um eine grandiose musikalische Erfahrung bereichert worden. Mit Werken von Georg Friedrich Händel, Tomaso Albinoni, Franz Joseph Haydn aber auch Komponisten wie Scott Joplin begeisterten die Fünf ihr Publikum.
Das Konzert, welches ursprünglich im Garten des Regen-Wagner-Hauses in Gunzenhausen stattfinden sollte, musste wegen heftigen Regens kurz vor Beginn noch in das katholische Pfarrheim umdisponiert werden. Dennoch kamen viele Gäste, um sich das musikalische Ereignis nicht entgehen zu lassen. Das Publikum erlebte einen Hörgenuss der besonderen Art, denn was dieses Ensemble präsentierte, machte Lust auf Blechblasmusik. Martin Linck (Trompete), Hans Janouschek (Trompete), Magnus Weigl (Waldhorn), Michael Stocker (Posaune) und Christian Braun (Tuba) machten auf virtuose Art deutlich, dass sie bereits symphonische Erfahrungen sammeln konnten.
Dieses klassische Blechbläserensemble wurde im Jahr 2007 von den fünf Musikern gegründet, um sich neuen musikalischen Herausforderungen zu stellen. Mit Bravour meisterte Brass-á-Noble diese Herausforderung und stellte dies an diesem Abend mit einem fulminanten Konzert unter Beweis.
24. Juli 2011, 10:00-16:00 Uhr
Schloss Spielberg, Spielberg 16, 91728 Gnotzheim-Spielberg
Die zentralen Motive der Kunst von Ernst Steinacher standen im Mittelpunkt bei einem Brunch auf Schloss Spielberg. Familie Steinacker und Regens Wagner Absberg luden Kunstfreunde aus der Region ein, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe im Kunstsommer eine Begegnung mit dem Werk von Ernst Steinacker unter dem Motto „Impulse zum Thema Mensch – Paar – Engel – Auferstehung“ zu ermöglichen.
Neben kulinarischen Köstlichkeiten und musikalischer Begleitung bekamen die Besucher einen exklusiven Einblick in das Werk von Ernst Steinacker. Veit Steinacker machte die Besucher im Rahmen einer Führung mit den Kunstwerken von Ernst Steinacker bekannt. Dabei erläuterte Veit Steinacker anschaulich und authentisch, dass für seinen Vater feststand, dass im Menschen etwas Seelisches, Geistiges lebt und wirkt, das ihn begleitet und mit dem er zeitlebens verbunden ist – so nahe, so unsichtbar, dass es eigentlich nicht zu greifen ist und doch so gegenwärtig unser Leben bestimmt.
21.-22. Juli 2011
Kunstmuseum Wemding, in Zusammenarbeit mit Frau Steinacker-Holst
Engelchor „Wer bist du, der du mir so nahe bist“
60 Jahre begleitete den Bildhauer und Maler Ernst Steinacker das Thema der Engel.
In den frühen und späten Schaffensphasen entstanden sehr viele Engelsgestalten und EngelsChöre.
Wir vergleichen die verschiedenen Wegbereiter und Wegbegleiter, die als Boten Gottes uns zur Seite stehen.
Wir suchen nach Formen und Farben, ähnlich wie der Künstler, um dem eigenen Engel nachzuspüren. Danach fügen wir die Engel zu einem gemeinsamen Chor zusammen.
26. Juni – 01. Juli 2011
Institut Hartheim (Schön)
Vom 26. Juni – 01. Juli 2011 fand in Kooperation mit dem Institut Harheim (Schön) ein fünfteiliger Workshop unter dem Motto “Netz-Workshop-Station” statt.
Weitere Informationen und Bilder finden sie hier>>>
„Anders, aufregend, spannend“, war am Ende eines über dreistündigen Konzertes mit zwei Bands aus dem hiesigen Raum von den vielen vielen begeisterten Zuhörern zu vernehmen. Wegen des schlechten Wetters hatten sich die Veranstalter von Regens Wagner entschlossen, in den Veranstaltungsraum des kunstbesetzten Hauses auszuweichen. Dort herrschte drangvolle Enge, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Im Gegenteil- die Wohnzimmeratmosphäre auf der Bühne, die mit zwei Stehlampen und rotem Ohrensessel bestückt war, setzte sich im Zuhörerraum fort. Erst 2010 haben sich die drei Musiker von „Aqua E Sapone“ zusammengefunden und präsentierten sich doch als harmonisch eingespieltes Trio, das erfrischend „andere“ Musik mit Elementen aus Jazz, Folklore, Blues und Jahrmarktsmusik auf die Bühne brachte. Gitarrist Helmut Jäger und Stefan Birke am Kontrabass waren glänzend aufgelegt, doch Regina Zimmermann-Birke war der unumstrittene Star. Mit ihrer schönen Altstimme, sich selbst mit dem Akkordeon begleitend, versprühte sie mit großem Pathos mal Melancholie, mal südländisches Temperament. Titel wie „Liberta“, „Der neue Tag“ oder „Strada sconasciata“ erinnerten nicht wenige Zuhörer an den Songstil eines Kurt Weill, der mit Vertonungen von Brecht-Werken zu Weltruhm gelangte.
Ganz andere Töne gab es nach der Pause zu hören. „Jokkel“ mit Jochen Watzka an der Klarinette, Ekkehard Lindauer an Gitarre und Geige und Roland Zender (Percussion) entführten ganz in der Tradition der Klezmorin, der jiddischen Spielleute, in eine fast vergessene, manchmal fremdartig klingende Welt. Pure Lebensfreude sprühte aus Volksliedern wie dem „Hochzeitstanz“, um kurz darauf in jähem Tempo- und Stimmungswechsel in Wehmut und Nachdenklichkeit zu verfallen. Das Publikum liess sich von der Spielfreude des Trios anstecken, ging bei jedem Tempowechsel klatschend mit und hätte nicht erst beim „Swindler“ mit Begeisterung das Tanzbein geschwungen, wenn mehr Platz vor der Bühne gewesen wäre.
Die Seniorinnen des Regens Wagner Hauses Gunzenhausen beteiligen sich an der Strickaktion der Amsterdamer Künstlerin Stephanie Rhode und werden insgesamt 4 Strickhäuser beisteuern.
Der Marktplatz von Gunzenhausen wird für zwei Tage Mittelpunkt einer Installation der Amsterdamer Künstlerin Stephanie Rhode. 490 mit gestrickten Fassaden versehene Häuser werden aufgestellt und beleben auf besondere Art und Weise die Erinnerung an die Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Gunzenhausen durch die Zeit.
Rhode mobilisierte zahlreiche Menschen aus Deutschland und Anrainerstaaten, die Strickhauben als Fassade für die schlichten Miniaturhäuser stricken, welche in einer konzertierten Aktion für zwei Tage auf dem Marktplatz aufgestellt werden und Beteiligte, sowie Besucher an das Zuhause der ehemaligen jüdischen Bewohner von Gunzenhausen erinnern und zum gegenseitigen Gedankenaustausch anregen sollen.
Die Installation, die Strickenden und Stichwörter aus Gesprächen der Künstlerin mit Beteiligten während und nach der Ausstellung werden dokumentiert und als Bilder und Zitate auf eine Ausstellungswand projiziert.
Die Installation wirkt nach, auch nach dem Abbau der Strickhäuser: jedes Haus ruht auf einem eigens für diese Installation mit Blattgold belegten Stück Boden des Markplatzes. Wenn auch die an die Strickhäuser erinnernden Blattgold-Grundrisse im Alltag des Marktes mit der Zeit wieder vergehen, erinnert dieses Vergehen jedoch zugleich daran, dass da einmal etwas war!
Unser Atelier ist ein Ort an dem die Unterschiedlichsten Künstler, ihr kreatives und künstlerisches Potenzial entdecken und sich frei entfalten können.
Jeder hat die Möglichkeit seinen persönlichen Freiraum zu finden und dem ihm eigenen individuellen Mal- und Arbeitsstiel zu entwickeln und weiterzuentwickeln.
Neue Blickwinkel und unmöglich erscheinende Ideen werden aufgegriffen, mit Mut und Selbstvertrauen treten die Künstler in immer neue Prozesse der Kreativität ein.
eingebrannt – Emaillekunst Die Kunst aus dem Feuer
5-tägiger Workshop in den freien Kunstwerkstätten Erfurt.
Emaille ist eine einzigartige Verbindung aus Glas und Metall.
Das Farbglas wird auf einen Metallgrund aufgebrannt. Mit viel Freiheit und Freude am Experiment entstehen großformatige Bildplatten. Gemeinsam mit der Grafikerin Heike Stephan gehen uns auf die Suche.
Individuelle Figur-Interpretationen, den Eindruck ausdrücken das ist Thema der gemeinsamen Tage.
ab 14. März 2011 jeden Montag von 18.30 bis 20.00 Uhr
Ort: im Künstlercafe des „kunstbesetzten“ Hauses, Gartenstrasse 18, 91710 Gunzenhausen
„BunteWorte“- eine Schreibwerkstatt
Kurz oder lang, phantastisch oder realistisch, gereimt oder ganz prosaisch- nur die Freude am Schreiben ist Voraussetzung, um bei der Schreibwerkstatt „Bunte Worte“ mitzumachen.
Hören, was andere schreiben, selber schreiben, mit Buchstaben, Worten und Sätzen experimentieren. Den eigenen Ton und Rhythmus finden und mit einer Geschichte neue Seiten aufschlagen.
Die unterschiedlichsten Textformen wie Märchen, Fabeln, Gedichte, Balladen, Prosa, Dialoge und Portraits werden besprochen und ausprobiert. Jeder kann dabei seine Vorlieben für einzelne Textarten und Sprachstile entdecken, entwickeln und einbringen.
Wir werden uns mit den Themen „Mensch“, „Paar“, „Antlitz“, „Engel“ und „Auferstehung“ beschäftigen.
Die Texte verdichten sich am Ende des Jahres zu einem Geheft, das jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen kann.
Unterschiedlichste Schreibmaterialien fördern die kreative Entfaltung: Verschiedene Papiersorten, -farben und -formate wecken die Lust, Worte niederzuschreiben. Ob mit Füller, Tusche, Kugelschreiber, Blei- oder Farbstift – jeder kann ausprobieren, womit das Schreiben am meisten Spaß bereitet.
Der einzelne Mensch soll ernst genommen werden. Egal, ob er arm, krank oder behindert ist. Im Kern geht es um Würde und Gerechtigkeit. Dafür müssen noch etliche rechtliche, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Barrieren abgebaut werden. Mehr dazu unter www.teilhabeinitiative.de